Erinnerungskultur und Demokratieerziehung

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Seit dem Jahr 2019 ist unsere Schule Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit setzen wir ein klares Zeichen: Für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander – und gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung.

 

Alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft haben sich dazu verpflichtet, aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte einzutreten und sich im Alltag bewusst gegen Ausgrenzung und Vorurteile zu engagieren.

 

Ein zentraler Bestandteil dieses Engagements sind verschiedene Projekte und Bausteine, die fest in unserem Schulleben verankert sind:

 

  • Jahrgangsstufe 9: Ein eindrucksvolles Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ermöglicht persönliche Einblicke in die Geschichte und fördert das Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur.
  • Einführungsphase (EF): Ein Gespräch mit einem Aussteiger oder einer Aussteigerin aus der rechtsextremen Szene bietet die Gelegenheit, Ursachen und Mechanismen von Radikalisierung besser zu verstehen.
  • Qualifikationsphase 2 (Q2): Eine mehrtägige Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz schafft Raum für intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und deren Bedeutung für unsere Gegenwart.

 

Darüber hinaus sind weitere präventive Projekte – auch für die unteren Jahrgangsstufen – in Planung, um frühzeitig für Themen wie Toleranz, Zivilcourage und demokratische Werte zu sensibilisieren.

 

Besondere Aktionen und Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit der Schülervertretung (SV) entwickelt und umgesetzt. So gestalten unsere Schülerinnen und Schüler das Schulleben aktiv mit und übernehmen Verantwortung.

 

Unser Ziel ist es, nicht nur ein Zeichen zu setzen, sondern Haltung zu zeigen – jeden Tag.