Politik/Wirtschaft

Das Fach Politik gliedert sich in vier Lernfelder:

Die vier Lernfelder des Faches Politik: Gesellschaft, Wirtschaft, Medien, nationale und internationale Politik

Es wird z.Zt. in der Sekundarstufe I in drei Jahrgangsstufen unterrichtet, wobei im Anfangsunterricht an Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft wird (z.B. "Die Klasse als Gruppe", "Kinder in der Dritten Welt", "Wie viel Zeit vor der Glotze?"). In den folgenden Jahren werden die Themen zunehmend komplexer und vermitteln soziales, politisches und wirtschaftliches Wissen und daraus resultierend Einsichten in gesamtgesellschaftliche Problemstellungen ("Jugendliche als Wirtschaftsfaktor", "Was bedeutet Demokratie?", Immer mehr Reichtum? - Immer mehr Armut?", "Sind die Deutschen fremdenfeindlich?"). Dabei leistet das Fach Beiträge zur Drogenprävention sowie zur Berufsorientierung. Die zunehmende Bedeutung der ökonomischen Bildung spiegelt sich in der Durchführung individueller Projekte am Ende der Sekundarstufe I (z.B. "Die Struktur des Einzelhandels in Kevelaer", "Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kevelaers" oder "Flughafen Weeze").

Die Methodenvielfalt des Politik-Unterrichts ermöglicht die Förderung unterschiedlicher Fähigkeiten, z.B. durch den Einsatz von Rollenspielen, Pro-Kontra-Diskussionen, Experten- und Zielgruppen-Befragungen.

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Sozialwissenschaften

Das Fach Sozialwissenschaften knüpft inhaltlich und methodisch an den Politikunterricht der Sekundarstufe I an und setzt sich aus drei Teildisziplinen zusammen:

Die drei Teilwissenschaften der Sozialwissenschaften sind: Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaften

Im Zentrum stehen aktuelle gesellschaftliche Probleme, die aus unterschiedlichen Perspektiven erschlossen und theoretisch aufgearbeitet werden. Dabei steht für jede der drei Teildisziplinen ein unterschiedliches Repertoire an theoretischen Zugriffsweisen und Methoden zur Verfügung.

Die Inhalte werden aufgrund ihrer Komplexität zunehmend integrativ, d.h. disziplinübergreifend behandelt. Dies lässt sich am Beispiel "Arbeitslosigkeit" verdeutlichen: aus soziologischer Perspektive wird gefragt nach den sozialen und psychologischen Auswirkungen für den Einzelnen, aus wirtschaftswissenschaftlicher Sichtweise wird der Standort Deutschland im Zeitalter der Globalisierung betrachtet und aus dem politischen Blickwinkel werden arbeitsmarktpolitische Entscheidungen erörtert. Zu diesem Problem gibt es wie meistens konkurrierende Erklärungs- und Problemlösungsansätze, Konflikte und Widersprüche, weshalb es im Unterricht von elementarer Bedeutung ist, dass Schüler selbstständig und kritisch unterschiedliche Positionen betrachten, beurteilen und zu einem differenzierten Urteil gelangen.

Als Eingangsvoraussetzung für das Fach Sozialwissenschaften ist deshalb in erster Linie ein Interesse am politischen, sozialen und wirtschaftlichen Geschehen und seinen Hintergründen zu nennen. Wichtig ist dabei die Bereitschaft, die Ebene des Alltagswissens ("Stammtischgelaber") zu verlassen und mittels wissenschaftlicher Texte, Statistiken, Karikaturen usw. zu einer systematischen Aufarbeitung der Problemstellung zu gelangen.

Über den Unterricht hinaus gibt es die Möglichkeit, sich vertiefend mit politischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen von Unterrichtsgängen und Wettbewerben auseinanderzusetzen.

 

Fachschaft Sozialwissenschaften:

Jens Auerbach, Eva Cepok, Dorothee Furth, Frederik Hellfaier, Dr. Alexander Refflinghaus

 

Fachvorsitzender: Jens Auerbach