Eine virtuelle Reise in das Versteck von Anne Frank

Die Schülerinnen und Schüler der beiden GePo Kurse der Jahrgangsstufe 9 haben am Freitag, den 12.11. und 19.11., an einem VR-Projekt zu dem Thema „Anne Frank“ teilgenommen.

Während dieses Projektes erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, virtuell in das Versteck der Familie Frank im Hinterhaus in Amsterdam zu reisen.

 

Die Schülerinnen und Schüler bewegten sich durch die einzelnen Zimmer des Hauses und konnten so nachvollziehen, wie beengt und auch bedrückend die Situation im Laufe der Zeit für die Bewohnerinnen und Bewohner gewesen sein muss. Darüber hinaus hatten sie die Möglichkeit, Poster von den Wänden zu entfernen, ein Radio einzuschalten und vieles mehr. So konnten sie beispielsweise das Tagebuch von Anne Frank virtuell berühren und es wurde ihnen eine Stelle aus Anne Franks berühmten Tagebuch vorgelesen.

 

In einer Feedbackrunde äußerten alle „Reisenden“, dass die Eindrücke sehr realistisch gewesen seien, man die Situation der Bewohnerinnen und Bewohner intensiv habe nachvollziehen können sowie eine Interaktion mit diesen Menschen stattgefunden habe. „Im Laufe der Zeit hat man vergessen, dass es nur eine virtuelle Welt ist“ – so die einhellige Meinung der beiden GePo Kurse.

 

Durchgeführt wurde das Projekt von Frau Miriam Mulders, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Mediendidaktik und Wissensmanagement im Bereich Learning-Lab - AG Digitalisierung in der Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen.

Frau Mulders brachte vier VR-Sets mit. In der ersten Stunde konnten 16 Schülerinnen und Schüler an dem Erlebnis teilhaben, in der zweiten Stunde weitere zehn.

 

Um die Schülerinnen und Schüler inhaltlich auf ihre virtuelle Reise vorzubereiten, fand im Vorfeld während des GePo- Unterrichts eine thematische Einführung durch Frau Kröselberg und Herrn Lauks in das Leben der Juden im nationalsozialistischen Deutschland sowie das Leben der Anne Frank statt.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Kröselberg und Herrn Lauks sowie besonders bei Frau Mulders für die tolle Planung und Durchführung dieses Projektes!