Bundesentwicklungsminister lädt Kunst-AG nach Berlin ein

Auch wenn die Mitglieder der Kunst-AG beim diesjährigen Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik von 282 Schulen in ihrer Kategorie die Bronzemedaille ganz knapp verpasst hatten und auf dem vierten Platz gelandet waren, so konnten sich diese Schüler nun über einen unvergleichbar größeren Erfolg freuen. Die gesamte achtzehnköpfige Gruppe mit ihrem Kunstpädagogen Paul Wans wurde jetzt vom Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe Dr. Gerd Müller für drei Tage nach Berlin zum EINEWELT-Zukunftsforum eingeladen, - und das ohne jegliche Kosten für die Gruppe.
Bei dieser Großveranstaltung in der STATION Berlin sollten die Jugendlichen aus den Klassen sieben bis Q2 ihr Projektergebnis des Schulwettbewerbs und davon insbesondere ihre dort ausgestellte 1,4 mal 6,5 Meter große auffällige Acrylmalerei mit dem Titel "Nähen kann tödlich sein" den über dreitausend Gästen und Besuchern präsentieren. Zudem war am entsprechenden Stand der kurze Film der Kevelaerer zu sehen, der die Entstehung des Bildes dokumentiert, und von der Großpostkarte zur Acrylmalerei hatte der Veranstalter auf seine Kosten eine weitere Auflage von fünfhundert Exemplaren drucken lassen, die auslagen und in den Hallen verteilt wurden.

Die Mitglieder der Kunst-AG vor ihrem Stand

Rund einhundert Initiativen und Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet luden in der Zukunftswerkstatt zum Mitmachen, Weiterdenken und Diskutieren ein. In Workshops, Talks und Zukunftsslams sowie einer Vielzahl von Erlebnisinseln und Sonderformaten ging es in der Zukunftswerkstatt darum, sich inspirieren zu lassen und gemeinsam über Ideen für eine bessere Welt ins Gespräch zu kommen.

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (linkes Bild links) ließ sich das Projektergebnis der Kevelaerer Gymnasiasten erläutern ebenso wie Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (rechtes Bild rechts).

Auch Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (li.) ließ sich das Projektergebnis der Kevelaerer Gymnasiasten erläutern und wurde vor ihrer Malerei vom ZDF interviewt. Die drei Siebtklässler der Kunst-AG erläuterten Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (re.) ihre Acrylmalerei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Höhepunkt des umfangreichen Programms, bei dem die Teilnehmer auch viele prominente Politiker wie Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, Kanzleramtsminister Peter Altmeier oder Landwirtschaftsminister Christian Schmidt in offenen Diskussionsrunden live erleben konnten, war die öffentliche Übergabe der Zukunftscharta an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich bei allen Teilnehmern und Gästen vor allem bei den vielen anwesenden Schülern und Studenten mit dem Apell bedankte, sie sollten sich auch weiterhin so engagiert für unsere Zukunft und die Eine Welt einsetzen.
Die Charta ist das Ergebnis eines intensiven nationalen Dialogprozesses mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich durch Veranstaltungen in ganz Deutschland und auf www.zukunftscharta.de beteiligt haben. Sie enthält gemeinsame Prioritäten für die Entwicklungszusammenarbeit und den Auftakt zur Umsetzung im Entwicklungsjahr 2015.
Die zweistündige Veranstaltung, die Dunja Hayali moderierte, wurde mit Livemusikbeiträgen der aus Ghana stammenden Popsängerin Ivy Quainoo, der Siegerin von The Voice of Germany aufgelockert.

Fotos: KvGG
Dezember 2014
Paul Wans